Containerfonds als Kapitalanlage
Der Containermarkt ist einer der dynamischsten Wachstumsmärkte. Vor allem in den
prosperierenden Zukunftsmärkten Asien, Südamerika und Osteuropa ist – nach dem
erstmaligen Rückgang des Welthandels seit dem 2. WK in 2009 – in Zukunft wieder mit einem
rasanten Anstieg der Güterströme zu rechnen. Anlegern bietet sich die Möglichkeit, von
den jahrelang bewährten Konzepten mit einem hohen Sicherheitspotenzial zu profitieren.
Containerleasing ist mit ca. 40 Jahren die älteste in Deutschland angebotene
unternehmerische Beteiligung.
Gegenüber dem traditionellen Stückgutverkehr wartet das Logistiksystem Container mit
erheblichen Produktivitäts- und Kostenvorteilen auf. Waren aller Art können so weltweit
schnell, sicher, effektiv und kostengünstig transportiert werden. Derzeit werden rund 70%
des globalen Warenaufkommens in Containern transportiert - zu Wasser, zu Land oder auch
in der Luft. Weltweit sind mehr als 15 Millionen Container mit einem Umschlag von rd. 300
Millionen Standardcontainern pro Jahr im Einsatz. Zur Bewältigung des globalen
Transportverkehrs erwartetet das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL)
der Universität Bremen weiter anhaltenden zusätzlichen Bedarf an diesen „Kisten“ aus. Vor
der Wirtschaftskrise war ein jährliches Wachstum von jährlich acht bis zehn Prozent zu
verzeichnen – eine Wachstumsrate, die auch für die kommenden Jahre vor allem wg. des
Booms in den aufstrebenden Ländern China, Indien, Brasilien usw.
Investment:
Die Investition in Containerfonds ist ein mittelfristiges Investment, das für
den Anleger leicht verständlich ist. Der Anleger kauft, mietet oder least
Transportcontainer, die durch den Anbieter an internationale Reedereien oder
Leasinggesellschaften weiter gegeben werden. Die Investoren werden Besitzer mehrerer
Container, die sie über einen festgelegten Zeitraum zu festen Konditionen vermieten und
anschließend wieder verkaufen. Sie erzielen regelmäßige Mieteinannahmen, wobei
branchenübliche Risiken wie Verlust, Beschädigung und Ausfallzeiten durch Versicherungen
abgedeckt sind. Die Vermietung und Verwaltung wird dem Anleger abgenommen. Zumeist werden
Verträge mit internationalen Container-Leasinggesellschaften und Reedereien
abgeschlossen, so dass die Miteinnahmen über die gesamte Vertragslaufzeit garantiert
sind. Nach der festgelegten Laufzeit von rund fünf Jahren werden die Containerboxen
wieder verkauft. Der Erlös kann bei guter Wartung der Container bei bis zu 50 bis 60
Prozent der Anschaffungskosten liegen. Für die Schiffsbetreiber ist die Anmietung von
Frachtcontainern aufgrund der finanziellen Entlastung und des Investitionsbedarfs in die
eigene Flotte eine gute Alternative zum Kauf.
Beteiligungsformen:
Für Anleger bieten sich zwei Beteiligungsvarianten an. Erstens: die
Investition in eine Fondsgesellschaft, die eine Anzahl an Containern erwirbt und auf
Rechung des Fonds vermietet. In diesem Fall ist das Einzelfallrisiko aufgrund der
Investition in mehrere tausend Container recht gering. Die vermögensverwaltende
Kommanditgesellschaft (KG) erzielt Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb.
Zweitens gibt es die Möglichkeit, Container direkt vom Anbieter zu erwerben. Der Anleger
wird Eigentümer der Container und schließt mit dem Anbieter einen Verwaltungsvertrag ab.
Der Verkauf der Container am Ende der Laufzeit wird bereits beim Kauf zu fest stehenden
Konditionen vereinbart.
Rendite:
Eine Anlage in Container-Leasing ist einfach, ertragreich und sicher. Die
Rendite ergibt sich aus dem Kaufpreis, den erzielbaren Mieten – ca. zwölf bis 14 Prozent
p. a. bezogen auf den Kapitaleinsatz - und dem Erlös aus dem Verkauf der Container. Sie
liegt seit Jahren zwischen fünf und sieben Prozent nach Steuern.
Steuer:
Die Einkünfte aus Vermietung gehören im Sinne des Einkommensteuergesetzes zu
sonstigen Einkünften, die mit der steuerlichen Absetzung für Abnutzung (Afa) verrechenbar
sind. Die Container dürfen innerhalb von zehn Jahren steuerlich abgeschrieben werden. Die
Mieteinnahmen können somit in Höhe des abschreibungsfähigen Teils steuerfrei vereinnahmt
werden. Mietausschüttungen, die über zehn Prozent liegen, müssen mit dem individuellen
Steuersatz versteuert werden.
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