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So spare ich für mein Kind
Das erste Auto,
Möbel für die neue Wohnung oder ein längerer Auslandsaufenthalt nach der
Schulzeit: Wenn die Kinder erwachsen werden und das Elternhaus verlassen,
brauchen Sie etwas Startkapital, z. B. zum 18. Geburtstag. Doch wie für das
Kind sparen?
Eltern, die beim Vermögensaufbau
beispielsweise auf europäische Aktienfonds setzen, haben einen klaren
Renditevorteil gegenüber denen, die auf klassische Anlagenformen wie das
Sparbuch vertrauen. Der Fonds bringt – vorsichtig gerechnet – jährlich rund
10 Prozent Rendite ein. Zum Vergleich: Das Sparbuchguthaben wächst im Durchschnitt
nur um rund drei Prozent pro Jahr.
Für Eltern macht es mehr Sinn, Monat für
Monat eine kleinere Summe in Fonds zu investieren. Beispiel: Wer bis zur
Volljährigkeit seines Kindes monatlich 102 EUR anlegt, kann nach 18 Jahren
mit einem Endkapital von rund 58.800 EUR rechnen. Mehr als 36.400 EUR (rund
62%) dieser Summe sind Erträge aus dem Aktienfonds, der Eigenanteil liegt bei
rund 22.400 EUR (38%). Das Sparbuch bringt bei gleicher monatlicher
Anlagesumme dagegen insgesamt nur rund 30.600 EUR ein.
Auch kleinere Summen, z. B. monatlich 50
EUR, sollten nicht auf das Sparbuch, sondern in europäische Aktienfonds
gehen. Die Angst vor Kurseinbrüchen an den Börsen ist nach Meinung von
Experten bei langfristigen Anlagen unbegründet. Denn über einen Zeitraum von
zehn Jahren oder mehr werden Schwächephasen an den Aktienmärkten stets wieder
ausgeglichen.
Quelle: Bild-Woche
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