Handel mit binären Optionen

Wer sein Geld an der Börse verdienen möchte, kann die Gut-Glück-Variante wählen oder sich im Vorfeld darüber informieren, wie der Kauf- und Verkauf von Aktien, Wertpapieren und dergleichen an der Börse funktioniert. Da auch zunehmend häufiger alternative Anlagevarianten im Markt erscheinen, soll dieser Beitrag sich um den Spezialfall „binäre Optionen“ drehen. Was hinter dieser Bezeichnung steckt und was zu beachten ist, wird im Folgenden erläutert.




Zur Definition

Wer recherchiert, stößt häufig auf den Begriff „digitale Optionen“, der analog zu „binären Optionen“ verwendet wird. Hantiert wird mit zwei konträren Zuständen: dem Gewinn und dem Verlust. Diese Zustände bezeichnen jedoch nicht zwingend das, was letztlich übrig bleibt, sondern zunächst einmal die Entwicklungsrichtung. Grundsätzlich gilt ein vergleichsweise einfaches Prinzip: Hat eine Trader die Option richtig gesetzt, zahlt der Broker einen Gewinn, der zwischen 85 und 90 Prozent liegen kann (je nach Broker).

Kursentwicklung

Abbildung 1: Bei binären Optionen geht es in erster Linie darum, die Kursentwicklung vorherzusagen.

Auch der Ablauf eines Handels mit binären Optionen erfolgt in transparenten zwei Schritten:

1.) Derjenige der investieren und Geld verdienen möchte, entscheidet sich für einen sogenannten Wert. Das heißt, er legt fest, ob er in Währungen, Aktien oder Rohstoffe investieren möchte. Hier sind Vorkenntnisse der Marktbewegungen sinnvoll, aber keine Grundvoraussetzung.
2.) Wurde der Wert ausgewählt, entscheidet der Investitionswillige, ob der Kurs steigen („Call-Option“) oder fallen wird („Putt-Option“). Dazu muss auch ein bestimmter Zeitraum festgelegt werden, der gerade bei binären Optionen sehr knapp bemessen sein kann.

Binäre Optionen bieten Transparenz und Kalkulierbarkeit, denn der Anleger riskiert genau das, was er anlegt. Meist handelt es sich beim Investment um gerade einmal fünf Prozent des investierbaren Geldes, um das Verlustrisiko zu minimieren. Um die Gewinnoption auf der anderen Seite zu optimieren, können Geübtere auf die sogenannte „One-Touch-Option“ setzen, bei der ein festgelegter Wert erreicht werden muss.

Nach welchen Kriterien wird ein Broker gewählt?

Bereits die genannte Spanne zwischen 85 und 90 Prozent Gewinnbeteiligung, lässt den wachen Geschäftsmann stutzig werden. Daraus resultieren dann meist Fragen dazu, wie ein Broker ausgewählt werden sollte.

  • Grundsätzlich muss zwischen Brokern für Forex (den Devisenmarkt) und für binäre Optionen unterschieden werden.
  • Anfallende Kosten und Gebühren sind ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal, denn dahinter verstecken sich oft kleine Kostenfallen. Dabei muss darauf geachtet werden, wofür diese erhoben werden, wann diese fällig werden und welcher Gegenwert (oft in Form von Serviceleistung oder Sicherheitsoptionen) dem gegenübersteht.
  • Wichtig ist auch zu prüfen, wie übersichtlich, transparent und nutzerfreundlich die Plattform des Brokers ist.
  • Ein weiterer Punkt ist die Art der Geldüberweisung – und zwar bei der aktiven Anweisung und bei der Auszahlung. Hierbei müssen Wege angeboten werden, die nutzbar sind (und im Idealfall nicht noch zusätzliche Kosten bergen).

Binäre Optionen als Einsteiger-Variante

„Einige Broker sind besser für Anfänger und andere besser für Profis geeignet“, erklären die Experten von www.binaerbroker.net. Daneben entscheiden meist kleine Nuancen über die Wahl des passenden Brokers. Dies sind etwaige Zusatzangebote, das jeweilige Bildungsangebot oder Transparenz und Nutzerfreundlichkeit auf dem Portal des Brokers. Grundsätzlich sollte die Seriosität des Brokers deutlich werden. Auch die Möglichkeit mit einem Demokonto zu üben, sollte angeboten werden.

Vergleichspunkte

Abbildung 2: Die wichtigsten Vergleichspunkte liefert diese Tabelle: Während die ersten beiden ein Demo-Konto anbieten (3. Spalte), unterscheiden sie sich besonders in den Kontokosten, die beim Erstplatzierten bei 250 Euro liegen (letzte Spalte).

Mit ein wenig Übung können binäre Optionen als Einstiegsoption angesehen werden. Hilfreich sind Tipps und Tricks von Profis. Der Grad des Informationsgehaltes entscheidet letztlich auch darüber, ob binäre Optionen zu einer kalkulierbaren Option werden oder zum Glücksspiel, wie es oft in der Kritik heißt, die unter anderem unter boerse.ARD.de aufgegriffen wurde. Wer mit Bauchgefühl arbeitet, agiert ebenso wie im Casino. Wer sich hingegen informiert, kann Gewinne und Verluste kalkulieren lernen. Informationen zu alternativen Geldanlagen sind hier gelistet.

Abbildung 1: pixabay.com © PIX1861 (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: www.binaerbroker.net