Carsharing

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DriveNowLohnt sich das eigene Auto noch? 750.000 Deutsche fahren aufs AUTO TEILEN ab. Weil man damit flexibel unterwegs sein kann, die Umwelt schützt und auch noch Geld spart!

Ein eigenes Auto, das war noch vor ein paar Jahren eine Selbstverständlichkeit. Doch vielen Deutschen wird ihr Auto inzwischen zu teuer. Sie setzen auf Teilen statt Besitzen – und fahren damit gut: Carsharing boomt. Es gibt in immer mehr Städten immer mehr Anbieter.

Ab wann ist Teilen wirklich günstiger?
Experten haben berechnet, dass der Grenzwert bei exakt 11.250 Kilometern pro Jahr liegt. Bei dieser Fahrleistung sind die Kosten für das eigene Auto und für Carsharingnutzung identisch. Interessant wird es für alle, die weniger als 10.000 Kilometer pro Jahr fahren. Und das sind nach einer Allensbach-Umfrage die Hälfte der deutsche Autofahrer.
 


Mit welchen Kosten muss man rechnen?
Preis, Gebühren und die Abrechnung unterscheiden sich bei den Anbietern deutlich. Einige verlangen eine Anmeldegebühr und zusätzlich einen Monatsbeitrag, bei anderen wird eine Kaution fällig. Auch bei den Kosten für die Nutzung gibt es Unterschiede.

Gibt es verschiedene Carsharing-Modelle?
Derzeit gibt es drei Varianten: Die älteste Funktioniert mit festen Stationen, bei denen der Nutzer sich den Wagen abholt und ihn dahin auch wieder zurückbringt. Die Buchung erfolgt über Telefon, Internet oder App. Angeboten wird dieses System in 380 deutschen Städten (3.900 Stationen bundesweit). Die größten Anbieter sind Flinkster, Stadtmobil oder Cambio. Inzwischen gibt es 150 verschiedene Firmen, und es werden fast täglich mehr.
Besonders in Großstädten wie Berlin, Düsseldorf, Hamburg oder München boomt das „Free Floating“-System. Dabei stehen die Autos der Anbieter Car2go, DriveNow, Multicity, Quicar, Stadtmobil) in einem vom Anbieter fest definierten Nutzungsgebiet auf öffentlichen Parkplätzen. Der Kunde findet den Wagen per Internet oder Smartphone, öffnet ihn mit einer speziellen Chipkarte und stellt ihn am Ziel auf dem nächsten freien Parkplatz ab. Abgerechnet wird im Minutentakt (ab 29 Cent).
Alternativ zu den Carsharing-Anbietern steigt inzwischen auch die Zahl der Fahrer, die sich privat ein Auto teilen. Bei Autonetzer.de verleihen Privatpersonen ihr Fahrzeug untereinander. Die Registrierung ist kostenlos, zur Kasse wird man nur gebeten, wenn man tatsächlich ein Auto gebucht hat. Die Mietgebühr legt der Autobesitzer fest. Sie richtig sich nach der Mietdauer und den gefahren Kilometern. Bei der Buchung schließt man automatisch eine Zusatzversicherung ab (ab 4,90 Euro), die die Risiken bei einem Unfallschaden minimiert.

Was sollte man beim Buchen beachten?
Vergleichen Sie die Konditionen der Anbieter. Achten Sie auf die Größe der Fahrzeugflotte, die Nutzungsbedingungen und auf zusätzliche Serviceangebote. Vorsicht: Wer das nachtanken vergisst oder das Auto vermüllt zurückbringt, muss zum Beispiel bei Car2go 50,- Euro „Strafe“ bezahlen. Aber auf das eigene Auto passt man ja auch gut auf.

Nachstehend verschiedene Anbieter zur Auswahl:

  • DriveNow
  • Car2go
  • Book-n-drive
  • Stadtmobil
  • Cambio
  • Flinkster
  • Greenwheels
  • TeilAuto
  • Drive Carsharing

Quelle: Bild-Woche

 

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