Hausratversicherung, zahlen Sie zu viel?

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Der Schock ist groß: Plötzlich steht die ganze Wohnung unter Wasser! Teppiche, Tapeten, Möbel – alles hin. Und schuld ist nur der geplatzte Schlauch der Waschmaschine. Arm dran, wer jetzt keine Hausratversicherung hat.

Allein 1999 zahlten die Versicherer bei 250.000 Schäden durch Leitungswasser, 590.000 Feuerschäden und 500.000 Einbruchdiebstählen. So finden Sie die passende Police:




Wie sieht der Schutz aus?
Alle Anbieter gewähren mindestens den Standardschutz. Versichert sind dabei Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Raub, Sturm, Hagel, Leitungswasser und Einbruchdiebstahl. Vergleichen Sie genau: Extras sind manchmal inklusive, bei anderen Verträgen nur gegen Aufpreis zu haben. Das gilt etwa für Fahrraddiebstahl, Überspannungsschäden (TV, Computer!), Blitzeinschlag oder Diebstahl aus dem Auto. Wichtig: Bei grober Fahrlässigkeit geht der Versicherte oft leer aus.

Was kostet die Police?
Der Preis hängt vom Wohnort ab. Großstädte sind teurer als das flache Land (je nach Häufigkeit von Einbruchsdelikten). Die Versicherungsunternehmen haben vier Tarifzonen festgelegt. Auch der Wert des Hausrats spielt eine Rolle. Wer ihn nicht ausrechnen will, nimmt die Pauschalregel: 613,55 EUR pro Quadratmeter.

Kann man durch Vergleichen sparen?
FINANZtest hat 135 Angebote getestet. Die Unterschiede sind enorm. 238,- EUR kostet z. B. der Tarif Axa Colonia Top für eine Wohnung in Schönefeld bei Berlin. Beim Internetanbieter Huk24 muss derselbe Kunde nur 66,- EUR im Jahr hinblättern – allerdings ohne Extras wie Schäden durch Fahrraddiebstahl.

Ich zahle zu viel – wie kann ich wechseln?
Jahresverträge sind drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres kündbar. Außerdem gilt ein außerordentliches Kündigungsrecht nach Eintritt eines Schadensfalls sowie bei Beitragserhöhungen.

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Quelle: Bild-Woche