Reisemängel: So gibt’s Geld zurück

Urlaub – die schönste Zeit des Jahres. Manchmal aber wird sie einem regelrecht vermiest. Trostpflaster: Holen Sie sich Ihr gutes Geld zurück!

5 Tipps für erfolgreiches Reklamieren:

  • Den festgestellten Mangel sofort vor Ort beanstanden. Aber nicht bei der Hotel-Rezeption, sondern beim Reiseveranstalter.
  • Mängel genau beschreiben (formloses Protokoll aufsetzen, evtl. Fotos als Beweismittel!) und vom Reiseleiter unterschreiben lassen.
  • Dem Reiseveranstalter zur Mängel-Beseitigung eine Frist setzen.
  • Innerhalb eines Monats nach der Rückkehr beim Reiseveranstalter Ihren Anspruch geltend machen (mit Einschreiben/Rückschein).
  • Verjährungsfrist (6 Monate) beachten.



Die so genannte Frankfurter Tabelle gibt Anhaltspunkte, was man wann zurückfordern kann. Preisminderungen nach der Frankfurter Tabelle finden Sie hier!

Ausfall von Versorgungseinrichtungen:
sanitäre Anlagen (Toilette, Bad, Warmwasserboiler): 15 Prozent
Klima-Anlage*: 10 – 20 Prozent
vollständiger Service-Ausfall: 25 Prozent
schlechte Reinigung: 10 – 20 Prozent
Lärmbelästigung: 5 – 25 Prozent
Lärmbelästigung in der Nacht 10 – 40 Prozent

Unterkunft:
Abweichungen von dem gebuchten Objekt: 10 – 25 Prozent
abweichende örtliche Lage (Strand-Entfernung): 5 – 15 Prozent
abweichende Art der gebuchten Unterbringung (z.B. Hotel statt Bungalow): 5 – 10 Prozent
Doppelzimmer statt Einzelzimmer*: 20 Prozent
zu kleines Zimmer/fehlender Balkon*: 5 – 10 Prozent
fehlender Meerblick*: 5 – 10 Prozent
fehlendes (eigenes) Bad/WC*: 15 – 25 Prozent
fehlende Klimaanlage*: 10 – 20 Prozent
Zimmerschäden (Risse, Feuchtigkeit): 10 – 50 Prozent

Verpflegung
vollkommener Ausfall: 50 Prozent
nicht genügend warme Speisen: 10 Prozent
verdorbene (ungenießbare) Speisen: 20 – 30 Prozent

Service:
Selbstbedienung (statt Kellner): 10 – 15 Prozent
Essen in Schichten: 10 Prozent
verschmutztes Geschirr, Besteck: 10 – 15 Prozent

Sonstiges:
fehlender oder verschmutzter Swimmingpool*: 10 – 20 Prozent
verschmutzter Strand: 10 – 20 Prozent

* bei Zusage des Reiseveranstalters bzw. bei Buchung

Quelle: Bild-Woche

Weitere Tipps:
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