Spenden, aber richtig

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SpendenSo kommt Ihr Geld auch wirklich an
Ein wenig von dem, was man hat, an Bedürftige abgeben – das ist eine schöne und sinnvolle Sache. Doch auch beim Spenden kann man schnell mal auf schwarze Schafe hereinfallen. Burkhard Wilke, Geschäftsführer des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), weiß, worauf man achten sollte.

So spenden Sie sicher
Erkundigen Sie sich danach, ob die Organisation, die Sie berücksichtigen möchten, seriös ist. Zum Beispiel auf www.dzi.de. Stellt die Organisation auch Finanz- und Tätigkeitsberichte zur Verfügung und zeigt sie sich transparent?

Nicht drängen lassen
Fühlen Sie sich gedrängt und unter Druck gesetzt: Hände weg! Denn Spenden sind freiwillige Leistungen. Ein weiteres Zeichen von unseriösen Organisationen ist Werbung, die sehr stark mit Emotionen spielt oder Mitleid erweckt. Auch bei Spendensammlern in der Fußgängerzone, die Ihnen Bilder von Folteropfern oder gequälten Tieren zeigen, sollten Sie misstrauisch sein. Lassen Sie sich den Spendenausweis zeigen und achten Sie darauf, dass die Spendenbüchse verplombt ist.

Spenden richtig aufteilen
Spenden Sie gezielt, nicht aus einer Laune heraus. Verteilen Sie Ihre Gelder nicht auf zu viele Hilfswerke und wechseln Sie die unterstützten Organisationen nicht zu häufig. Vorteil: Sie werden dadurch von weniger Organisationen als „aktiver Spender“ registriert und erhalten damit weniger Werbung von Hilfswerken.

Geld- oder Sachspenden?
Besser sind Geldspenden, weil sie von den Hilfswerken flexibler und effektiver eingesetzt werden können. Bei Sachspenden fallen oft auch teure Transportwege an. Sie sind nur dann empfehlenswert, wenn ausdrücklich darum gebeten wird. Für Kleiderspenden sind Kleiderkammern ideal.

Siegel
DZI-SIEGEL
Keine Lizenz: Das Siegel soll eine Auszeichnung sein. Das bedeutet aber nicht, dass alle Organisationen ohne Siegel unseriös sind.

 


Bild-Quelle: Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI)

Quelle: Bild-Woche

Aktion Deutschland Hilft ist der Zusammenschluss 13 renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen gemeinsam schnelle und effektive Hilfe leisten (action medeor, ASB, ADRA, AWO International, CARE, HELP, Johanniter, Islamic Relief, Malteser, Paritätischer Wohlfahrtsverband, World Vision, ZWST).

CARE leistet Not- und Katastrophenhilfe, fördert den Wiederaufbau zerstörter Regionen und hilft den Ärmsten, sich neue Existenzgrundlagen zu schaffen. Entwicklungsprogramme lindern Armut, Hunger und Krankheit und erleichtern den Zugang zu Bildung und Einkommen.

Tipp:
Spenden sind freiwillige Geld- oder Sachleistungen, die ohne Gegenleistung getätigt werden und steuerlich abgesetzt werden können. Also nicht vergessen und in der nächsten Steuererklärung mit angeben!



 

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