Die besten Alternativen zum Sparbuch

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Die Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank auf das historische Tief von 0,15 Prozent wirft die Frage auf: Was mache ich mit meinem Geld? Egal, wie Sie ihr Vermögen anlegen – die Verbraucherzentrale Brandenburg rät zu einer breiten Streuung, um sich bestens gegen Inflation zu schützen. So können Sie neben Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen auch Edelmetalle, Immobilien oder Aktien in Betracht ziehen. Die konkrete Aufteilung hängt von der Größe Ihres Vermögens und Ihrer Risikobereitschaft ab. Bild-Woche hat einige interessante Geldanlage-Möglichkeiten für Sie unter die Lupe genommen.




Tagesgeldkonto: Hier können Sie jederzeit auf Ihr Geld zugreifen und das Konto regelmäßig besparen. Um in den Genuss der günstigsten Konditionen für Neukunden zu kommen, lohnt es sich, die Banken ständig zu vergleichen und dann auch zu wechseln. Das bedeutet aber eine Menge Stress für den Sparer. Gute Online-Tagesgeldkonten bringen bis zu 1,5 Prozent. Neben dem Zinssatz sollten Sparer auf Mindestanlagesummen und Zinsstaffeln achten. Banker empfehlen, etwa drei Monatsgehälter auf dem Tagesgeldkonto zu parken. Mit dieser Reserve können Sie mal schnell auf unvorhergesehene Ausgaben, z. B. Reparatur des Autos, reagieren. Nachteil: Zinsen werden tagesaktuell angepasst – im schlimmsten Fall auch nach unten.

Bausparen: Der Immobilienmarkt boomt, die Grundstückspreise und Baukosten sind niedrig. Für Werner Schäfer, Chef der LBS Ost, bleibt auch bei den derzeit so günstigen Kreditzinsen Bausparen attraktiv – weil die Kunden einen festen Darlehnszins bis zur letzten Rate erhalten. Bei steigenden Zinsen kann der Bausparer seine Strategie ändern, das Darlehen in Anspruch nehmen und von den niedrigen Darlehenszinsen profitieren.

Exchange Traded Fonds (ETFs): Dabei handelt es sich um einen Investmentfonds, der über die Börse gehandelt wird. Das ist ein grundlegender Unterschied zu herkömmlichen Investmentfonds. Die kaufen Anleger in der Regel direkt von der Fondsgesellschaft – vermittelt durch eine Bank. Gerade ihre geringen Kosten sind der größte Vorteil der ETFs. Weil sie keine aktive Anlagestrategie verfolgen, benötigen sie auch kein teures Management-Team. Darüber hinaus fließen bei ETFs in der Regel keine Vertriebsprovisionen an die Banken. Das bedeutet: Wer einen ETF kauft, zahlt normalerweise keinen Ausgabeaufschlag und spart bares Geld. In den seltensten Fällen aber werden sie überhaupt von den Banken angeboten, weil die ja nichts daran verdienen.

Gold: Der Preis liegt momentan bei etwa 975 Euro pro Feinunze (31,1 Gramm) – das ist nicht sonderlich teuer, verglichen mit Höchstpreisen von etwa 1.420 Euro. Als Faustregel gilt, dass Sie ab einem Vermögen von mindestens 30.000 Euro etwas fünf Prozent in Gold anlegen können. Nachteil: Das Edelmetall wirft keine Zinsen oder Dividenden ab, Lagerung (in einem Tresor!) und Versicherung kosten extra.

Quelle: Bild-Woche, Stand: 30.09.2014

 

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