Drei Tipps, um Geld zu sparen

Soll Geld gespart werden, so gibt es mehrere Möglichkeiten. In vielen Fällen genügen ein paar simple Tricks, damit am Ende des Jahres eine drei- bis sogar vierstellige Summe eingespart werden kann.

Geld sparen

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Tipp Nummer 1: Stromanbieter wechseln

Kommt es zu einem Wohnungswechsel, so gibt es bereits einen aufrechten Vertrag mit einem Stromanbieter. Viele freuen sich darüber, weil sie nicht stundenlang nach einem Anbieter suchen müssen – die böse Überraschung kommt in vielen Fällen aber erst am Ende des Abrechnungsjahres: Verträge, die mitunter vor Jahren abgeschlossen wurden, können oft nicht mit den aktuellen Tarifen mithalten, sodass der Bewohner hohe Mehrkosten tragen muss. Im Internet gibt es verschiedene Vergleichsportale, sodass der Verbraucher relativ schnell überprüfen kann, ob sein Tarif günstig ist oder ob es mitunter andere Anbieter gibt, die dieselben Leistungen für weniger Geld zur Verfügung stellen. Doch nicht nur der Stromanbieter kann horrende Kosten verursachen – auch Gas ist teuer und kann mitunter eine finanzielle Belastung darstellen, sofern im Vorfeld kein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter und Tarife durchgeführt wurde. Von Vorteil ist, wenn bestehende Strom- und Gasanbieterverträge einmal pro Jahr überprüft werden.

Tipp Nummer 2: Handyvertrag überprüfen

Viele Verbraucher haben sich für einen Vertrag inklusive einem Smartphone entschieden. Diese Tarife sind aber, vor allem über die Jahre gerechnet, extrem teuer. Günstiger ist es, wenn sich der Verbraucher für ein preiswertes Handy entscheidet und in weiterer Folge einen separaten Vertrag abschließt. Der aktuelle Vertrag sollte daher überprüft und in weiterer Folge gekündigt werden, wenn der Verbraucher eine günstigere Alternative gefunden hat.

Handyvertrag

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Tipp Nummer 3: Apps ausprobieren

Uber, DriveNow oder Airbnb haben eine neue Kultur geschaffen, sodass wieder geteilt wird! Die Idee der Sharing Economy? Die Produkte werden geteilt, sodass einerseits weniger Ressourcen verbraucht werden und sich die Verbraucher mehr leisten können. In Deutschland gibt es bereits einige Start-ups, die den Verbrauchern zeigen wollen, wie hoch ihr tagtäglicher Konsum tatsächlich ist. Wer diesen einschränkt, kann am Ende durchaus Geld sparen. Folgende Apps sollten daher einmal ausprobiert werden: „Kleiderei“, ein Hamburger Start-up, verleiht Mode von namhaften Designern, sodass der Verbraucher nicht ständig neue Klamotten kaufen muss. Entscheidet sich der Verbraucher für ein Abo, so erhält er alle paar Wochen ein komplett neues Outfit aus vier Teilen – die Kosten belaufen sich auf 34 Euro/Monat. Auch „Myonbelle“ und „Kilenda“ verfolgen ein ähnliches Prinzip. „Mealsaver“, „Resq Club“ oder „ToGoodtoGo“ wollen den Verbrauchern klar machen, dass sie zu viele Lebensmittel wegwerfen. Der Kunde erhält Restaurants vorgeschlagen, die kurz vor dem Ladenschluss mit dem Preis für das Essen runtergehen, sodass sie die Mahlzeiten nicht in die nächste Mülltonne werfen müssen. Die Portionen kosten hier gerade einmal zwischen 2 und 5 Euro. Auch die Streaming-Plattformen „Netflix“, „Spotify“ und „Amazon“ können problemlos mit Familienmitgliedern und Freunden geteilt werden. Das Passwort kann, so auch die Verbraucheranwälte, problemlos an Dritte weitergegeben werden, sodass mehrere Menschen einen Zugriff auf das Konto haben. Werden die Preise der Anbieter durch mehrere Personen geteilt, so muss der Verbraucher einerseits nicht darauf verzichten und kann andererseits auch noch Geld sparen.

Quellen:
Bild 1: https://pixabay.com/de/sparschwein-sparen-schweinchen-1595992/
Bild 2: https://pixabay.com/de/iphone-6-apple-ios-iphone-ios-8-458151/