Fonds-Sparplan

Für wen lohnt sich ein Fonds-Sparplan?

Der Fonds-Sparplan ist eine Investitionsform, die beim Anleger ein gewisses Vorwissen voraussetzt. Schnell ärgert man sich sonst über niedrige Renditen oder Kursverluste. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir uns

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mal etwas genauer mit dem Thema beschäftigt. Hier erfahren Sie, wie ein Fonds-Sparplan genau funktioniert und welche Vor- und Nachteile er hat.

So funktioniert ein Fonds-Sparplan

Der Fonds-Sparplan ist eine Anlageform, bei der man regelmäßig einen festen Betrag in einen Investmentfonds einzahlt. Der Sparplan ist dabei über einen bestimmten Zeitraum vertraglich festgelegt. Das bringt für den Sparer zunächst einmal den Vorteil mit sich, dass die Konditionen in der Regel günstiger sind als beim vertragsunabhängigen Fonds-Sparen.

Werfen wir einmal einen Blick auf die Besonderheiten dieser Anlageform:

Zahlungsintervall
  • von der Fondsgesellschaft vorgegeben
  • meistens monatlich oder vierteljährlich
Individuelle Sparziele
  • Individuelle Vertragsregelung in den Bereichen:
    • Sicherheit
    • Verfügbarkeit
    • Anlageschwerpunkt
    • Höhe der Sparsumme
    • Rendite
Anbieter
  • bei fast allen Filial- oder Direktbanken
  • meistens ab 50 Euro monatlicher Einzahlungssumme möglich
Kosten
  • Ausgabeaufschlag (wird anteilig bei jeder Rate erhoben)
  • Verwaltungsgebühren
  • Depotgebühren
  • ggf. besondere Bankgebühren.
Nach dem Sparen
  • Anleger kann meistens frei über sein angespartes Vermögen verfügen
  • Ausnahme: z. B. Riester-Fondssparplan
  • Auszahlungsplan in Form fester monatlicher Rente möglich

 

Für ihre ertragreichen Fonds-Sparpläne und transparente Konditionen sind z. B. die Volkswagen Financial Services bekannt. Unter www.volkswagenbank.de kann man sich über lohnende Investitionsmöglichkeiten und den für den Ertrag wichtigen Cost-Average-Effekt informieren.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Frage nach der Art des Fonds. Hier spielen Faktoren wie die mögliche Rendite und die Sicherheit eine Rolle. In der Regel kann man zwischen folgenden Arten wählen:

  • Rentenfonds
  • Immobilienfonds
  • Aktienfonds
  • Mischfonds
  • Dachfonds
  • Indexfonds

Eine detaillierte Darstellung dieser Anlageformen würde den Rahmen dieser kurzen Übersicht sprengen. Daher sollten sie an dieser Stelle nur kurz genannt werden. Weiterführende Informationen zu den verschiedenen Fonds-Arten finden Sie z. b. in der übersichtlichen Darstellung der Süddeutschen Zeitung unter www.sueddeutsche.de.

Vor- und Nachteile eines Fonds-Sparplans

Keine Anlageform ist für jeden gleichermaßen geeignet. Schauen wir uns deshalb einmal an, welche Vor- und Nachteile es gibt:

Vorteile

Nachteile

  • Kontrolle, in welche Fonds investiert wird
  • Sparplan kann jederzeit gekündigt werden
  • nach gewisser Laufzeit oft Nachlässe auf Ausgabeaufschläge
  • gute Renditen
  • Wert der Anlage von Schwankungen abhängig
  • Sparer muss sich mit Fonds auskennen
  • viele Sparer lösen Plan bei kurzfristigen Kursverlusten auf
  • Anleger muss sich selbst um Änderungen des Fonds kümmern.

Wenn wir an dieser Stelle von Nachteilen reden, so heißt das nicht, dass die Anlageform grundsätzlich schlecht ist. Es bedeutet lediglich, dass sie nicht für jeden Anlegertyp gleichermaßen infrage kommt. Wenn Sie einen profunden Einblick in die Branchen haben, in deren Werte Sie investieren, dann ist Ihr Geld durchaus sicher angelegt (vorausgesetzt natürlich, Sie streuen Ihre Werte ausreichend).

Haben Sie allerdings noch keine Erfahrung mit Aktien-, Immobilien- und anderen Fonds gesammelt, sollten Sie zunächst zu einer Anlageform ohne Verlustrisiken greifen, bis Sie ein grundlegendes Verständnis für das Thema entwickelt haben.

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Kleiner Tipp zum Aktienhandel – das kostenlose Depot

Aktion, Immobilien und andere Werte können natürlich auch einzeln gehandelt werden. Sie müssen nicht zwingend in einen geschlossenen Fonds investieren. Hierfür brauchen Sie lediglich ein Depot, in dem gekaufte Aktien gelagert und aus dem verkaufte Aktien ausgelöst werden. Der einfachste Weg zum eigenen Depot geht über die Hausbank. Das Problem dabei: oftmals fallen Grundgebühren oder höhere Kosten für jeden Trade an. Es lohnt sich deshalb meistens, sich nach einem Depot bei einer Direktbank umzusehen. Bei den Anbietern, die Sie hier finden, können Sie die Depotführungsgebühren mitunter komplett einsparen.