Rentenversicherungen im Vergleich

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Private Renten-/Lebensversicherung
Sie läuft über 20 bis 30 Jahre. Man braucht einen langen Atem, sonst ist der Ertrag niedriger als erwartet.

  • Abschluss- und Verwaltungskosten sind oft hoch, die Verzinsung niedrig. Der Garantiezins ist schon wieder gesunken. Man wird oft nicht fair an Erträgen beteiligt.
  • Bei privaten Rentenversicherungen wird eine Mindestrente garantiert. Je nach Anbieters variiert sie um bis zu 25,- Euro pro Monat. Das macht bei 20-jährigem Rentenbezug 6.000,- Euro Unterschied.
  • Bis 2005 war der Gewinn aus Lebensversicherungen steuerfrei. Das gilt für neuere Verträge nicht mehr.

Betriebsrente
Es gibt arbeitgeber- und arbeitnehmerfinanzierte Modelle. Man kann z. B. Weihnachtsgeld einzahlen.

  • Die Beiträge gehen vom Bruttolohn weg, fließen in eine Direktversicherung, Unterstützungs- und Pensionskasse des Arbeitgebers. Auch er spar so Steuern.
  • Man zahlt zwar keine Steuern und Sozialabgaben auf die Beiträge, aber das sozialversicherungspflichtige Einkommen vermindert sich. Kleiner Nachteil: Die gesetzlichen Rentenbeiträge sinken.
  • Vorsicht: Im Alter sind Renten- oder Kapitalauszahlungen zu versteuern, wenn die Beiträge steuerfrei waren.




Riester-Rente
Eine Zusatzrente mit staatlichen Zulagen und Steuervorteilen. Varianten sind etwa Sparpläne oder Fonds.

  • Für mittlere Verdiener mit Kindern ist die Riesterrente am attraktivsten.
  • Nachteil: Die Riester-Rente muss zu 100 Prozent versteuert werden.
  • Der Riester-Banksparplan bringt nicht so hohe Zinsen, ist aber günstig. Die Riester-Rentenversicherung garantiert eine Mindestrente. Hohe Abschlusskosten, doch riestern ist eine sichere Geldanlage.
  • Der Riester-Fondsparplan hat eine Top-Rendite, aber höheres Risiko. Er sollte mindestens 20 Jahre laufen.

Freiwillige gesetzliche Rente
Eine Möglichkeit für gut verdienende Freiberufler und Selbstständige. Mindestbeitrag: 85,08 Euro im Monat.

  • Wird Selbstständigen oft empfohlen. Nachteil: Man beteiligt sich am Generationenvertrag, anstatt für sich selbst vorzusorgen. Alternativen wären vermietete Immobilie, Aktienfonds oder Bank-Sparplan.
  • Man ist zwar nicht vom Kapitalmarkt abhängig, bekommt sicher Rente. Aber wie hoch sie wirklich sein wird, kann man nicht absehen. Tendenz: sinkend.
  • Tipp: Man kann zu Rentenbeginn eine größere Summe einzahlen, sich so eine monatliche Rente sichern.

Rürup-Rente
Selbständigen, aber auch Angestellten kann sie Steuervorteile bringen – aber nur, wenn man gut verdient.

  • Es gibt klassische und fondsgebundene Modelle. Ein Teil der Beiträge kann als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden.
  • Es ist möglich bei der Rürup-Rente eine separate Versicherung gegen Berufsunfähigkeit oder Erwerbsminderung abzuschließen.
  • Man hat kein Kapitalwahlrecht. Rentenbeginn bei ab 2012 abgeschlossen Verträgen ist mit 62 Jahren. Die Rürup-Rente wird wie die gesetzliche besteuert.

Risikovorsorge
Hierunter fallen etwa Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Ein Muss für jüngere Arbeitnehmer.

  • Der Hauptverdiener sollte für den Fall seines Todes Hinterbliebene mit einer Risikolebensversicherung absichern.
  • Wer eine Immobilie abzahlt, sollte den Kredit auf jeden Fall mit einer Risikolebensversicherung abdecken.
  • Es gibt günstige Kombi-Policen für Risikolebensversicherung mit BU-Schutz.
  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigsten. Sie zahlt bei Invalidität eine Rente, verhindert sozialen Absturz. Es gibt verschiedene Varianten.

Quelle: Bild-Woche

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