10 Geldanlage-Fehler

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Der einfachste Weg, um mehr aus seinem Geld zu machen? Sparen! Doch auch das will gelernt sein. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die zehn häufigsten Fehler bei der Geldanlage zusammengestellt – und gibt Tipps, wie man sie vermeidet.





1. Das falsche Sparkonzept: Viele haben zwar Geld auf ihrem Sparbuch, sind aber mit dem Girokonto chronisch in den Miesen. Ein teures Missverhältnis: Dem Guthabenzins von 2 Prozent stehen Dispo-Zinsen von 10 Prozent gegenüber.

2. Der falsche Anlagezeitraum: Bei längerfristigen Geldanlagen bedeutet ein vorzeitiger Ausstieg oft Verluste. Lebensversicherungen z. B. sind erst nach zwölf Jahren steuerfrei.
Tipp: Bei der Anlage stets einkalkulieren, wann man das eingesetzte Kapital braucht. Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Anlagemöglichkeiten können Sie hier kostenlos anfordern.

3. Die falsche Bank: Einige Institute bieten zwar Sparern gute Konditionen, langen dafür aber bei den Kreditzinsen umso kräftiger zu.
Tipp: Nicht alle Geldgeschäfte blind über die gleiche Bank abwickeln, sondern von Fall zu Fall die besten Angebote heraussuchen. Aktuelle Angebote finden Sie hier!

4. Die falsche Rechnung: Aus Angst vorm Fiskus flüchten viele Sparer in steuerfreie, aber riskantere Anlagen, z. B. Aktien. Sie vergessen dabei jedoch allzu leicht, dass ihnen ohnehin Freibeträge von 801 bzw. 1602 EUR (Ledige/Ehepaare) pro Jahr zustehen.
Tipp: Freibeträge erst ausschöpfen (z. B. mit festverzinslichen Wertanlagen), bevor man riskantere Investitionen erwägt. Weitere Informationen zum Freistellungsauftrag finden Sie hier!

5. Die falschen Versprechungen: Slogans wie „Traum-Rendite bei absoluter Sicherheit“ klingen gut, stammen aber meist aus dem Sprachschatz dubioser Anlageberater.
Tipp: Hände weg! Hohe Renditen bergen immer hohe Risiken.

6. Die falsche Aktienorder: Vielen Aktieneinsteiger glauben, dass sie Papiere immer zum gerade notierten Kurs kaufen oder verkaufen können. Falsch! Oft dauert die Bearbeitung eine gewisse Zeit. Währenddessen können Kurse fallen oder steigen.
Tipp: Wunschpreise per „Kauf- oder Verkaufslimit“ absichern.

7. Die falsche Aufbewahrung: Für die Aufbewahrung von Bundeswertpapieren (z. B. Bundesschatzbriefe) zahlen viele Anleger bei ihrer Bank unnötig Gebühren.
Tipp: Die Bundesschuldenverwaltung in Bad Homburg (Telefon: 06172/108222) bietet den Service gratis. Weitere kostenlose Depots finden Sie hier!

8. Die falsche Zinskalkulation: Für Darlehen wird meist mit dem „Nominalzins“ geworben – er enthält aber nicht alle Kosten.
Tipp: Stets nach dem Effektivzins fragen. Er zeigt, was Sie wirklich zahlen müssen. Mit unserem Kreditrechner können Sie die aktuellen Angebote kostenlos vergleichen.

9. Die falsche Risikofreude: Festverzinsliche Papiere sind wegen geringer Renditen wenig attraktiv? Stimmt nicht immer, wie die aktuelle Entwicklung an den Börsen zeigt!

10. Die falsche Endsumme: Versicherer werben gern mit der „zu erwartenden Ablaufleistung“. Sie besagt, was im günstigsten Fall herauskommt.
Tipp: Nach „garantierter Ablaufleistung“ fragen. Sie zeigt, womit man sicher rechnen kann.

Quelle: Bild-Woche

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